- Die bei uns
häufigsten Arten sollen kurz besprochen werden:
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Nordwärts bis etwa zur Mainlinie
verbreitet und häufig ist Xenos vesparum, deren
befruchtete Weibchen in den Weibchen von Polistes-Arten
(Faltenwespen) überwintern. Die Junglarven werden im
Frühjahr auf Blüten abgesetzt und dort von den
Nachkommen der Wirtsweibchen in die Nester verschleppt, wo sie
zunächst die junge Brut infizieren und sich in den
Wespenlarven und Puppen weiterentwickeln. Die Puparien brechen
an den Wirtsimagines vom Juni bis August durch; es liegt also
bei uns ein univoltiner Entwicklungszyklus vor.
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Pseudoxenos heydeni findet sich vor
allem in Südeuropa, aber auch in wärmeren Gebieten
Mitteleuropas. Die Art schmarotzt bei verschiedenen
Ancistrocerus-, Odynerus-Arten und anderen
Eumeniden, doch ist ihre Biologie noch unerforscht.
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Paraxenos sphecidarum ist vom
Mediterrangebiet bis in die Norddeutsche Tiefebene verbreitet.
Als Wirte fungieren Grabwespen der Gattungen Ammophila
und Sphex.
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Hylecthrus rubi, ebenfalls bis
Norddeutschland reichend, lebt in Bienen der Gattung Hylaeus
(Colletidae) und überwintert als Larve in einer
Wirtslarve.
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Die 3 Arten der Gattung Halictoxenos
sind gleichfalls bei Bienen, jedoch ausschließlich in
solchen der Großgattung Halictus s.l.
(Halictidae), anzutreffen.
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Die häufigste Fächerflügler-Art
der gesamten Westpaläarktis ist jedoch die Stylops
melittae, die nordwärts bis Skandinavien verbreitet
ist und zahlreiche Arten der umfangreichen Bienengattung
Andrena parasitiert. In der Gattung Stylops sind
in Europa eine große Zahl von angeblich hochgradig
wirtsspezifischen "Arten" beschrieben worden, die
aber wohl keine Berechtigung haben und vorläufig zu einer
einzigen Art zusammengezogen wurden. Allerdings ist
festzustellen, daß S. melittae vermutlich keine
homogene Art repräsentiert. Vielmehr lassen sich bei den
Imagines gewisse morphologische Unterschiede erkennen, die gut
mit Unterschieden im Wirtskreis korrelieren. Es läßt
sich jeweils eine morphologisch näher zusammengehörige
Gruppe von Stylops einer Untergattung von Andrena
zuordnen, doch scheint es verfrüht zu sein, S. melittae
in mehrere Arten aufzuspalten. Die Biologie der Art ist bisher
nur im Berliner Raum in Beziehung zur Wirtsart Andrena vaga
genauer untersucht worden.
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