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Ord. Lepidoptera Schmetterlinge |
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© Dexter Sear, dexter@insects.org |
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Räuberische Lepidopteren |
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Schmetterlinge sind im Larvenstadium fast ausschließlich phytophag, doch treten in verschiedenen Gruppen auch sogenannte "Mordraupen" auf, die in der Zucht einzeln gehalten werden müssen, da sie sich sonst gegenseitig auffressen würden. Neben solchen fakultativ karnivoren, kannibalistischen Arten gibt es, wiederum in verschiedenen Familien, einige Arten, die zum obligatorischen Räubertum übergegangen sind. Als Beutetiere dienen in erster Linie Schildläuse, Blattläuse und andere Homopteren, vielleicht deshalb, weil diese Insekten sessil sind, oft in Aggregationen auftreten und häufig ein weiches Integument besitzen. Solche typischen Prädatoren finden sich beispielsweise unter den Noctuiden, Phycitiden, Psychiden, Blastobasiden und vereinzelt in anderen Familien der Microlepidopteren, darunter auch einige Eiräuber. Meist handelt es sich jedoch um exotische, überwiegend auf die Tropen beschränkte Vertreter. Einen Sonderfall stellen die Bläulinge (Lycaenidae) dar, von denen einige exotische Unterfamilien ausschließlich räuberisch von Homopteren leben. In der Unterfamilie der Lycaeninae hingegen treten eine Reihe von Arten auf, die in den jüngeren Stadien phytophag sind, als Altlarven jedoch ausschließlich räuberisch in Ameisennestern leben, wo sie sich entweder von der Ameisenbrut oder von Wurzelläusen ernähren. Auf diese komplizierten, teilweise mutualistischen Beziehungen soll hier nicht näher eingegangen werden. |
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Parasitische Lepidopteren |
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