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Epipyropidae |
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[ Lepidoptera ] |
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Die sehr kleinen Weibchen der Epipyropidae legen ihre zahlreichen Eier (um die 500) ebenfalls auf die Vegetation ab. Die nach einer Woche ausschlüpfenden, Planidium-artigen bzw. Triungulinus-ähnlichen Junglarven suchen aktiv nach ihren Wirten, in erster Linie nach Fulgoriden, seltener nach Cicadelliden und verwandten Homopteren, an denen sie sich offenbar als solitäre oder gregäre Ektoparasiten entwickeln. Während die Junglarven an verschiedenen Stellen ihrer Opfer fixiert sein können, bevorzugen die Altlarven des 5. Stadiums eine Position dorsal am Abdomen unterhalb der Flügel des Wirtes. Je nach Art werden entweder Nymphen oder adulte Zikaden befallen und häufig werden die Wirte nicht abgetötet. Man hat deshalb angenommen, daß sich die Mottenlarven nur von den Wachsausscheidungen oder vom Honigtau der Homopteren ernähren. Die auffallend langen und schlanken Mandibeln der Epipyropiden-Larven sprechen aber dafür, daß sie ihre Wirte anstechen und deren Haemolymphe aufnehmen. Beobachtungen, wonach befallenen Wirte einige Tage nach dem Abwandern der Mottenlarve abstarben, deuten ebenfalls auf eine parasitoide Lebensweise hin. Die erwachsenen, etwa 7 - 8 mm langen Epipyrops-Larven verlassen den Wirt und spinnen sich einen ovalen, weißen Verpuppungskokon auf der Unterseite eines Zweiges. Kurz vor dem Schlüpfen des Falters bohrt sich die Puppe teilweise aus. Die Gesamtentwicklung vom Ei bis zur Imago nimmt, je nach Art, etwa 4 - 8 Wochen in Anspruch, wovon etwa die Hälfte der Zeit auf die parasitische Larvenphase entfällt. Neuere Beobachtungen über diese interessante Lepidopterenfamilie wären erwünscht. |
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