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Der Wirtskreis der parasitoiden
Hymenopteren ist relativ homogen und umfaßt ganz
überwiegend andere Insekten, speziell Holometabola:
Im
Vordergrund stehen Lepidopteren, gefolgt von den Coleopteren,
Dipteren und Hymenopteren, aber auch andere Ordnungen
(Neuropteroidea, Siphonaptera) kommen als Wirte in Frage.
Häufig
werden auch Hemimetabola angegriffen, vor allem Rhynchoten,
aber auch Thysanopteren, Pscocopteren, Orthopteren i.w.S. usw..
Auch aus einigen aquatisch lebenden Wirten (z. B.
Köcherfliegen) sind parasitoide Hymenopteren gezogen
worden.
Außer
Insekten werden nur noch Cheliceraten als Wirte genutzt, in
erster Linie Spinnen, selten Pseudoskorpione oder Zecken.
In
vielen Parasitica-Gruppen dominieren die Larvenparasiten,
andere sind ausschließlich oder teilweise Eiparasiten
oder Puppenparasiten, während Imaginalparasitismus nur
selten auftritt.
Obligatorischer
oder fakultativer Hyperparasitismus ist hingegen weit
verbreitet. Ekto- und Endoparasitoiden sind gleichermaßen
stark vertreten; viele Arten, speziell Microhymenopteren
(Erzwespen etc.), entwickeln sich gregär, die größeren
Formen (Schlupfwespen i.e.S.) hingegen weitgehend solitär.
In mehreren Gruppen treten
Arten auf, die sich durch Polyembryonie fortpflanzen.
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