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Fam. Sapyrgidae [ Hymenoptera , Scolioidea ] |
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Verbreitung & Merkmale |
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Die kleine Familie der Keulenwespen umfaßt etwa 80 beschriebene Arten, von den jedoch nur 4 in Mitteleuropa vorkommen. Typisch sind die gegen das Ende zu verdickten Fühler, die beim Weibchen 12- und beim Männchen 13 Segmente umfassen. Ansonst ist der Geschlechterdimorphismus relativ unbedeutend. Die Flügeladerung ist noch reichhaltig entwickelt. Der Körper ist nur schwach behaart und das Abdomen trägt in der Regel gelbe oder gelbrote Flecken; diese beiden Merkmale erleichtern die Unterscheidung von den nahe stehenden Mutillidae. Es werden zwei Subfamilien unterschieden, die aberranten Fedtschenkiinae und die Sapyginae. Erstere umfaßt nur die Gattung Fedtschenkia mit einem halben Dutzend Arten, die überwiegend auf den vorderen Orient beschränkt sind, mit einer Art in den Weststaaten der U.S.A., die als Brutschmarotzer einer Eumeniden-Art gezogen wurde. |
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Biologie |
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Die artenreichen Sapyginae sind
ebenfalls aggressive Inquilinen, bevorzugen aber Bienen als
Wirte, speziell Vertreter der Familie Megachilidae. So
schmarotzt die häufige Sapyga clavicornis hauptsächlich
bei der Scherenbiene Chelostomna florisomne, vereinzelt auch bei
Mauerbienen. Sapyga quinquepunctata bevorzugt Osmien sowie
Mörtelbienen und die gilt auch für dies seltenere
Sapyga similis. Hauptwirt von Sapygina decemguttata ist die
Löcherbiene Heriades truncorum, während die im
Mittelmeergebiet häufige, auffallend große Polochrum
repandum bei Holzbienen nistet. |
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