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Diese kleine
Unterfamilie umfaßt nur 2 Gattungen, wobei in Europa die
Gattung Stilbops mit insgesamt 5 Arten dominiert.
Am häufigsten
ist S. vetula, deren kleine Imagines im Mai in
Buchenwäldern recht häufig sein können. Sie
schwärmen in Bodennähe, wo die Weibchen nach ihren
Wirten, Kleinschmetterlinge der Familie Incurvariidae, suchen.
S. vetula sticht schon die Eier von Adela reaumurella
ab, die vor allem in Heidelbeerblätter abgelegt werden.
Die Larvalentwicklung des Parasiten erfolgt aber erst in den in
flachen Säcken der in der Laubstreu lebenden Wirtsraupen
und im Kokon desselben. Es handelt sich also um einen
Ei-Larven-Endoparasiten.
Gleiches gilt für
S. abdominalis, dessen Weibchen im Hochsommer die
Eier von Nemophora scabiosella in den Blüten von
Knautia arvensis anstechen. Die Wirtslarven werden aber
erst kurz vor der Verpuppung im folgenden Frühjahr in
ihren Fruchtsäcken abgetötet.
Vermutlich dürften
auch die anderen Stilbopinen in Miniersackmotten schmarotzen,
wobei die Wirtsspezifität einer Monophagie bis Oligophagie
entsprechen sollte.
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