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Eucerotinae |
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[ Hymenoptera , »Parasitica« , Ichneumonidea , Ichneumonidae ] |
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Die einzige, weltweit verbreitete Gattung dieser biologisch aberranten Unterfamilie ist in Mitteleuropa nur mit wenigen Arten vertreten. Morphologisch fallen diese durch die im Mittelteil verbreiterten und dadurch abgeflachten Antennen auf, ein Merkmal, das vor allem die Männchen leicht kenntlich macht. Soweit bekannt, handelt es sich um obligatorische Hyperparasiten, deren Biologie jener der Trigonalyidae bzw. der Perilampidae und Eucharitidae unter den Erzwespen ähnelt. Das Euceros-Weibchen legt zahlreiche, nach Chrysopa-Art gestielte Eier auf die Wirtspflanze des Sekundärwirtes ab, aus denen typische Planidien schlüpfen. Die asselförmigen, braun sklerotisierten, nur 0,2 mm langen und beborsteten Junglarven heften sich außen an der Sekundärwirtslarve fest. Euceros pruinosus wurde von uns beispielsweise auf Larven der Erlenblattwespe Platycampus luridiventris angetroffen, wird in der Literatur aber auch von einer Cimbiciden- und Diprioniden-Art und sogar vom Kiefernspanner erwähnt.
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