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U.-Fam.: Blacinae |
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[ Hymenoptera , »Parasitica« , Ichneumonidea , Braconidae ] |
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Verbreitung + Merkmale |
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Neuerdings werden die Blacinae wesentlich enger gefaßt als früher und im wesentlichen nur die Tribus der Blacini in diese Unterfamilie gestellt. Andere Autoren schließen sie in die Helconinae oder in die Euphorinae ein, wobei - sowohl imaginal wie larval - eine gewisse Ähnlichkeit zur Tribus Brachistini der Unterfamilie Helconinae erkennbar ist. Es handelt sich bei den Blacinae s. str. um eine mäßig artenreiche Gruppe (mit über 20 Arten auf den Britischen Inseln), die bei uns fast ausschließlich durch die Gattung Blacus vertreten ist. In Europa sind an die 40 Blacus-Arten nachgewiesen. Dazu kommt noch die artenarme Gattung Dyscoletes, die biologisch stärker abweicht und in eine eigene Tribus gestellt wird. |
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Wirtskreis + Biologie |
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Obwohl etliche Arten recht häufig
sind, weiß man über die Biologie und die Wirte von
Blacus spp. relativ wenig. Wahrscheinlich schmarotzen
alle Arten in Käferlarven, die sich unter der Rinde oder in
Pilzen entwickeln. Möglicherweise werden auch
Staphylinidenlarven parasitiert. Ob auch stengelbewohnende
Dipteren (Chloropidae)
befallen werden, bleibt nachzuprüfen. Als sichere Wirte
sind nur Anobiiden
und Nitituliden bekannt, möglicherweise auch Borkenkäfer
und ökologisch ähnlich lebende Coleopteren. Die
Imagines einiger Arten wurden häufig in Gebäuden,
vereinzelt auch in Mäuse- und Hummelnestern
angetroffen. |
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