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Fam. Aulacidae |
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[ Hymenoptera , Evanioidea ] |
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Verbreitung |
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Merkmale |
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Im Gegensatz zu den beiden anderen Familien besitzen die Aulaciden noch zwei rückläufige Nerven im Vorderflügel, stimmen also in dieser Hinsicht mit den Ichneumoniden überein. Der Kopf sitzt auf einem verlängerten, durch die Propleura gebildeten Hals. Die Fühler sind am Unterrande des Gesichts, knapp über dem Clypeus, eingelenkt. Der Legebohrer ist lang und vorstehend. |
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Biologie |
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Die Aulacus-Arten parasitieren laubholzbewohnende Holzwespen aus der Familie Xiphydriidae; die Vertreter der anderen Gattungen leben meist bei Cerambyciden und Buprestiden, doch ist über die Wirte und Biologie dieser Schmarotzer wenig bekannt. Die Lebensweise unseres über Mittel- und Nordeuropa verbreiteten A. striatus ist in England gefilmt worden. Die Imagines findet man im Frühjahr auf Umbelliferenblüten. Die Weibchen besitzen je Ovar etwa 200 Eier, die spindelförmig und mit einem langen, fadenförmigen Stiel versehen sind. Es werden Xiphydria-Arten im morschen Holz von Erlen, Birken, Weiden und Pappeln angegangen. Das Weibchen sucht nach Eiablagebohrlöchern der Holzwespe, führt den eigenen Legebohrer ein und sticht die erreichbaren Eier des Wirtsgeleges an, wobei jeweils ein Ei je Wirtsei abgelegt wird. Die Entwicklung als Ei-Larvenparasit erfolgt also solitär-endoparasitisch. Die Wirtslarve wird erst abgetötet, wenn sie im folgenden Jahr erwachsen ist und ihren Bohrgang nahe an die Oberfläche vorgetrieben hat. Der Parasit spinnt sich dann einen Kokon und die Imagines schlüpfen zwei Wochen später, in dem sie sich durch die Rinde durchbeißen. |
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