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Fam. Ibaliidae |
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[ Hymenoptera , Cynipoidea ] |
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Verbreitung |
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Die Ibaliidae sind eine artenarme, überwiegend auf die Holarktis beschränkte Familie mit der einzigen Gattung Ibalia. In Mitteleuropa kommen 2 Arten vor, von denen I. leucospoides am häufigsten ist. Weltweit sind weniger als ein Dutzend Arten bekannt. |
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Merkmale |
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Es handelt sich um relativ große Tiere (Körperlänge 10 - 20 mm); die Weibchen sind am langgestreckten, seitlich wie ein Taschenmesser zusammengedrückten Hinterleib leicht zu erkennen. Typisch sind ferner die lange, schmale Radialzelle, das lange, erste Tarsenglied und der auffallende stumpfe Sporn am 2. Tarsalsegment der Hinterbeine sowie die fadenförmigen Antennen, welche beim Weibchen 13-gliedrig und beim Männchen 15-gliedrig sind. |
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Biologie |
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Ibalia leucospoides |
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I. leucospoides fliegt im Spätsommer und befällt demgemäß Embryos oder Junglarven der Wirte. Die Larvalentwicklung erfolgt endoparasitisch bis zum 3. Stadium; dann schlüpft die Parasitenlarve und verzehrt die Wirtsreste von außen. Die Entwicklung als Endoparasit dauert im Freiland meist 2 Jahre. Im Frühjahr des 3. Jahres verpuppt sich die Altlarve (L4) und die Imago bohrt sich im Sommer nach außen. Der Fraßgang parasitierter Wirtslarven bleibt im ersten Jahr viel kürzer und biegt bald Richtung Holzoberfläche um, während unparasitierte Holzwespenlarven ihre langen Gänge erst gegen Abschluß der Larvalentwicklung nach oben vorantreiben. I. leucospoides ist in Europa weit verbreitet und schmarotzt bei praktisch allen Nadelbaum-Holzwespen. Die durchschnittlichen Parasitierungsraten liegen bei 30 %, mit Maximalwerten von 70 %. I. rufipes ist seltener und fehlt im Mediterrangebiet. Für diese Art sind 6 Siriciden-Arten als Wirte bekannt, wobei eine Durchschnittsparasitierung von 10 % (Maximum 35 %) beobachtet wurde. |
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Ibalia rufipes |
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Biologische Schädlingsbekämpfung |
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