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Fam. Torymidae ( Hymenoptera , Chalcidoidea ) |
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Eine Gruppe attraktiver, weltweit verbreiteter Erzwespen mit rötlich-goldenen, grünen oder blau-violetten Metallglanz. Unsere größten Formen erreichen eine Körperlänge von 7 mm, auffallend ist auch der meist lange, freie Legebohrer. Antennen meist 13-gliedrig, Pronotum markant entwickelt, Hüften der Hinterbeine stark verlängert. Radialader kurz, an ihrem Ende meist knopfartig verdickt. Insgesamt sind etwa 1500 Arten aus 5 Unterfamilien beschrieben, wovon etwa 75 Arten in Großbritannien und um die 180 Arten in Europa vorkommen. |
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Wirtsbeziehungen |
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Biologie |
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Die Imagines der Torymidae leben vom Honigtau und Nektar. Einige Monodontomerus-Arten und Torymus spp. betreiben auch "host-feeding" und können hierzu ein Saugrohr bilden. Bei zwei Torymus-Arten hat man ein Massenschwärmen von Zehntausenden von Tieren in der Nähe kleinerer Gewässer beobachtet. |
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Die meisten Arten sind bisexuell, nur bei einigen Megastigmus-Arten ist thelytoke Parthenogenese nachgewiesen. Die Eiablage erfolgt meist direkt an den gelähmten Wirt. Die Larvalentwicklung verläuft in der Regel solitär, bei Monodontomerus-Arten auch gregär, endoparasitisch in Lepidopterenpuppen oder ektoparasitisch in Tachinenpuparien oder Schlupf- und Brackwespenkokons. |
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Die Präimaginalentwicklung umfaßt meist 2 - 3 Wochen, bei vielen Arten aber auch mehrere Wochen bis Monate, beispielsweise bei Torymus-Arten, die ihre Wirtsgallen im Herbst befallen und erst im Frühjahr erwachsen werden. Neben multivoltinen Arten sind auch univoltine, gut mit dem Wirt synchronisierte Formen häufig. Die Puppenruhe beträgt meist nur 2 - 3 Wochen. Die Überwinterung erfolgt im Ei, in der Regel aber im letzten Larvenstadium. |
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Die Eier der Torymidae sind langoval und entweder sehr kurz- oder langgestielt. Es treten 5 Larvenstadien auf. Die Erstlarven der Toryminae und Monodontomerinae sind sehr bewegliche, stark behaarte Planidien mit 3 Reihen auffälliger Borsten und 4 Paar Stigmen. Die älteren Stadien, mit 9 Stigmenpaaren, sind wenig typisch und ähneln in der Beborstung jenen der Eurytomidae. Die Larven der Megastigminae sind homogener und tragen in allen 5 Stadien nur 3 Paar unscheinbare Borstenreihen, besitzen jedoch 3-zähnige Mandibeln (einzähnig bei den Toryminae und Monodontomerinae, 2-zähnig bei den Eurytomidae). Die weiblichen Puppen sind durch den langen, dorsal über den Körper gekrümmten Legebohrer charakterisiert. |
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