- Biologisch gesehen handelt
es sich überwiegend um
gregäre, ektoparasitisch lebende
Schmarotzer von Lepidopteren-Larven. Bevorzugt werden
versteckt in Gehäusen, zusammengefalteten Blättern,
in Stengeln oder in Gespinsten lebende Arten (z. B. Psychidae,
Tischeriidae etc). Daneben werden aber auch einige Vertreter
anderer Insektenordnungen befallen, angeblich sogar Wespen.
Eine Reihe von Arten scheinen keine Primärparasiten,
sondern obligatorische Hyperparasiten von Brackwespen- und
Schlupfwespenkokons zu sein, z. B. von Apanteles oder
Meteorus bzw. von Campopleginen
und verwandten Ichneumoniden.
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Als
typische Idiobionten paralysieren die Elasmidae ihre
Wirte bei der Eiablage und legen eine variable Anzahl von Eiern
außen auf den Wirt, wobei sich die Gelegegröße
nach der Wirtsgröße richtet. Die Gesamteizahlen sind
jedoch gering (um die 50 je Weibchen). Aus den langovalen Eiern
schlüpfen hymenopteriforme Junglarven, die vom 2. oder 3.
Thoraxsegment an paarige stummelartige Fortsätze tragen
können.
Befallen werden oft alle Larvenstadien des
Wirtes, seltener jedoch die Präpuppen. Bei solitärer
Entwicklung auf jungen oder kleinen Wirtslarven ist das
Geschlechterverhältnis weitgehend ausgeglichen, während
in gregären Bruten auf größeren Wirten die
Weibchen stark dominieren, was dafür spricht, daß
Geschwisterpaarungen häufig sein sollten. Bei den meisten
Elasmiden - vor allem aber bei tropischen Arten - scheint die
Embryonal- und Larvalentwicklung sehr rasch zu verlaufen; eine
Generation soll sich in 2 - 3 Wochen entwickeln, wobei jeweils
nur einige wenige Tage auf das Ei- bzw. die Larvenstadien
entfallen. Die Verpuppung erfolgt in der Regel im Wirtskokon,
in der Mine etc. und die Puppen werden durch das Meconium
festgeklebt. Einige Arten bilden ihre Puppen in einer
ringförmigen Anordnung um den toten Wirt.
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