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Hierher gehören die Scathophagidae,
die Anthomyidae
sowie die Fanniidae und die echten Muscidae.
Allen 4 Familien gemeinsam ist eine außerordentliche
Mannigfaltigkeit in der Lebensweise der Larven. Ausgehend vom
dominierenden ursprünglichen Lebensformentyp mit
saprophagen oder koprophagen Larven haben sich sowohl mycophage
und phytophage wie auch zahlreiche karnivore Arten entwickelt.
So sind
etliche
Scathophagidae
Minierer bei Monokotyledonen oder Bewohner von Grasähren;
Anthomyiden
leben in Hutpilzen, im Mycel von Schlauchpilzen, in Farnen,
Zapfen von Nadelbäumen sowie in Stengeln, Blütenköpfen
und Früchten von Angiospermen (teilweise als Minierer oder
Gallenbildner);
und einige
Muscidae
(Atherigoninae) sind Stengelbewohner von Gräsern.
Auch die
mit den Musciden nahe verwandten Fanniidae
(weltweit etwa 265 Arten) sind ökologisch wenig
spezialisiert und primär saprophag. Einige Arten (z. B.
Fannia fuscula und F. vesparia) wurden aber
bisher nur in Hummel- und Wespenmestern angetroffen und wieder
andere scheinen zum fakultativen Parasitismus und zur
Nekrophagie in moribunden Insekten, Schnecken usw. bzw. zur
Myasis an Wirbeltieren befähigt zu sein. Auch in Eigelegen
von Orthopteren werden Fannien angetroffen, doch dürfte es
sich hier ebenfalls um sapro- und nekrophage Vertreter handeln.
Zoophage Arten leben meist räuberisch,
z. B. in den Eigelegenen von Heuschrecken, in Raupennestern von
Lepidopteren, als Bruträuber in den Nestern von Spheciden
und Apiden sowie bei Ameisen und besonders häufig in
faulenden vegetabilischen und tierischen Substanzen, wo sie sich
räuberisch von saprophagen Kleintieren ernähren.
Einige
dieser karnivoren Vertreter der Anthomyidae
und Muscidae
haben sich zu fakultativ oder obligatorisch parasitischen bzw.
parasitoiden Schmarotzern entwickelt.
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