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Zuchtgefäße aus Plexiglas |
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Beim obigen Beispiel handelt es sich um eine Massenzucht der Kiefernbuschhorn-Blattwespe Diprion pini. Die Larven ernähren sich von Nadeln der Kiefer. Gaze als Abdeckung verhindert nicht nur ein Entweichen der Larven, sonder auch eine gewisse Durchlüftung der Zucht. Dies ist ausgesprochen wichtig, da das notwendige feuchte Milieu ansonsten zu einer raschen Verpilzung führen würde. Die Futterzweige ragen in Einmachgläser gefüllt mit Wasser, damit sie nicht so rasch austrocknen. Das Wasser wird alle 2 Tage gewechselt. Haben die Diprion-Larven alle Nadeln verzehrt, werden die Futterzweige gegen frische ausgewechselt. Am Ende ihre Entwicklung bilden sie an den Nadel einen Kokon in dem sie sich verpuppen. Nun können die Kokons abgesammelt und in andere, kleinere Gefäße überführt werden, wo dann die Imagines schlüpfen. In einem dieser Zuchtzylinder können bis zu 400 Larven durchgezüchtet werden. Allerdings sind dann nach 2 Tagen alle Nadeln der Zweige verzehrt, und das Futter muß ausgetauscht werden. |
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