Probenpuppensuche


Probepuppensuchen sind ein Mittel, um beginnende Massenvermehrungen zu erkennen. Dazu werden im Winter stichpunktartig definierte Bodenflächen auf Insektenpuppen hin untersucht.

In Bezug auf Kiefern können so die Dichten folgender Forstschädlinge abgeschätzt werden:

Wird eine kritische Zahl überschritten, so müssen weitere Kontrollen durchgeführt werden.

Die Probenpuppensuche wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich stark durchgeführt, intensiv in Bayern und Ostdeutschland. In Bayern wurden z.B. 1996 in 56 bayerischen Forstämtern 1.500 Probepunkte abgesucht.

Die Probenpuppensuche ist nicht nur sehr arbeits- und kostenintensiv, sondern auch oft nur wenig genau, da die Ergebnisse stark davon abhängen, wer gesammelt hat.

Möglicherweise wird diese Methode eines Tages durch eine Prognose mit Hilfe von Pheromonfallen abgelöst werden, die sich bei einigen Arten bereits im Versuchszustand befindet (z.B. bei der Kieferneule oder bei Buschhornblattwespen (EG-Projekt PHERODIP).


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 29.06.01