Gregäre und solitäre Fraßweise von Phytophagen

Fressen Larven von Insekten gemeinsam, in Verbänden oder Kolonien, so wird dies als gregäre Fraßweise, fressen sie einzeln, als solitäre Fraßweise bezeichnet.


Beide Fraßweisen haben Vor- und Nachteile:


Soliäte Arten sind oft kryptisch gefärbt und somit unauffällig, werden also nicht so leicht von Feinden entdeckt.


Die Vorteile einer gregären Entwicklung können sein:

  • besserer Schutz vor Feinden,

  • durch gemeinschaftlichen Fraß ist die Nahrung besser zu fressen, besonders dann, wenn die Larven noch sehr jung sind.

Eine gregäre Lebensweise der Larven tritt zum Beispiel bei einigen Diprion-Arten auf (Diprion pini, Neodiprion sertifer).

Altlarven von Diprion pini, die einen Zweig entnadelt haben. Zurück bleiben nur die kurzen Nadelbasen.

© Axel Gruppe


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 16.08.01