Nomenklatur

[ Art - Arbildung - allopatrische Artbildung - sympatrische Artbildung ]


Die wissenschaftliche Nomenklatur wurde 1758 mit der 10. Ausgabe des Werkes »Systema Naturae« von Carl Linné begründet. Er führte die binäre Nomenklatur ein, nach der jede Art eindeutig durch einen Art- und Gattungsnamen definiert ist. Die Namen werden aus dem Lateinischen oder Griechischen abgeleitet. Oft wird ein Autorenname hinzugefügt, also der Name der Person, die die Art beschrieben hat und eine Jahreszahl, wann die Beschreibung er folgt ist.

Steht der Autor in Klammern, so hat er die Art ursprünglich in eine andere Gattung eingeordnet und es hat spätere systematische Umstellungen gegeben. Die Namen einer Reihe von Autoren werden auch oft abgekürzt, darunter L. für Linné, F. für Fabricius.

In wissenschaftlichen Werken werden üblicherweise die »Fachnamen« kursiv oder unterstrichen abgedruckt, also Ips typographus oder Ips typographus.

Wurde eine Art von verschiedenen Autoren beschrieben, so gilt das Gesetz der Priorität, d.h. der ältere Name gilt, die andern werden als Synonyme bezeichnet. Diese Prinzip gilt auch, wenn derselbe Autor eine Art mehrfach beschrieben hat.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified:27.02.02