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Nach der sympatrischen
Speziation soll eine Artbildung ohne jede geographische
Isolation erfolgen. In diesem Zusammenhang werden folgende
Mechanismen angeführt: |
- Wirtswechsel: Im Falle von
Phyhophagen und Parasitoiden
können Populationsunterschiede entstehen, indem Individuen
im selben Gebiet auf eine andere Wirtspflanze oder einen
anderen Wirt übergehen und dort verbleiben.
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- Disruptive Selektion: Eine
Auslese, die mehr als einen Optimaltyp in einer Art bzw. in
einer Population hervorbringt. Sie ist die Grundlage des
Polymorphismus der Arten. Dieser Mechanismus der Artbildung ist
jedoch umstritten, da der dadurch entstehende Verlust des
Polymorphismus als nachteilig anzusehen wäre.
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- Isolation in der Zeit
(allochrone Speziation): Bei Parasitoiden, die mehrere
Wirtsarten befallen, könnte eine Trennung stattfinden,
indem ihr Schlüpfen durch die Wirtsdiapause gesteuert
wird. Die Jugendstadien vieler Gespinstblattwespen-Arten
(Pamphiliidae)
können zum Beispiel bis zu 6 Jahren im Boden überliegen.
Viele, sie befallende, Parasitoide
schlüpfen nicht nach der Überwinterung im darauf
folgenden Jahr, sondern verbleiben ohne Weiterentwicklung
ebenfalls mehrere Jahre im Wirt.
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