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U.-Ord. Coccina (Coccoidea) Schildläuse, scale insects ( Sternorrhyncha ) |
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Verbreitung |
Die Vertreter der Schildläuse treten praktisch überall dort auf, wo auch Gefäßpflanzen zu finden sind. Am artenreichsten ist die Gruppe jedoch in den tropischen Regionen ausgebildet. |
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Merkmale |
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Bei Schildläusen handelt es meist kleine Arten: 1-7 mm (kleinste Art mit 0.5 mm, größte Art mit 3.5 cm ist Aspidoproctus maximus in Südrhodesien). Das chrakteristisches Merkmal ist der aus Köper und Ausscheidungen gebildete Schild (Name), der den Schildläusen einen Schutz gegen Witterung und z.T. gegen Feinde bietet. Die Tarsen sind 1-gliedrig und besitzen eine Kralle ohne Haftlappen. Die Stechborsten sind sehr lang und liegen in einer weit nach hinten reichenden Tasche. Männchen und Weibchen mit ausgeprägtem Geschlechtsdimorphismus: |
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Weibchen |
Mit stark degeneriertem Körper: flügellos, Antennen und Augen festsitzend, schildartiger Körper (geschlechtsreif gewordene Larven = Neotonie). |
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Männchen |
Mit 2 häutigen Vorderflügeln, Hinterflügel fehlen. Wenn Hinterflügel vorhanden, dann nur kleine Läppchen, die im Fluge an die Vorderflügel gehakt werden. |
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Biologie |
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Schildläuse sind phytophag:
Die Weibchen scheiden Lack, Wachs und Seide aus. Eier und Junglarven entwickeln sich geschützt unter einem Schild, der aus dem weiblichen Körper und den Ausscheidungen gebildet wird. Die Fortpflanzung ist einfach, bisexuell oder parthenogenetisch. Einige Arten sind ovovivipar. |
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Bedeutung |
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Besonders im Obstbau stellen viele Arten bedeutende Schädlingen dar. Der Schaden besteht nicht in der Saugtätigkeit selbst. Verantwortlich ist der Speichel, der in die Wunde injiziert wird. Dieser verteilt sich in der Pflanze und führt zu Stoffwechselveränderungen, die sich bemerkbar machen in:
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Eine Reihe von Arten werden auch heute noch in Form ihres Lackes, Wachses und der Seide wirtschaftlich genutzt:
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Beispiele |
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Gossyparia spuria - Ulmenwollschildlaus |
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