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Im Klimaxstadium (Projektphase 3)
liegt hier ein geschlossenes System vor, das sich nahezu selbst
speist. Da wir es beim Substratmaterial mit succulenten
Pflanzengeweben zu tun haben, können wir systemintern
lebende Wasser- und Nährstoffdepots anlegen, die in der Lage
sein werden, kurzfristig ihre Reserven freizugeben. Dem System
zugeführt werden muß Energie in Form von Licht und
Wärme. Vorgesehen ist der Einsatz von Solartechnologie,
Windkraft und Optik.
- 11.1. Recycling von Wasser
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Vor der Weiterverarbeitung des Farbstoffes werden die Farbläuse
getrocknet. Das dabei anfallende Wasser und die darin
enthaltenden Eiweißstoffe werden dem Modul 3 wieder
zugeführt. Gleiches gilt für die Substratblöckchen.
Das entzogene Wasser wird ebenfalls dem Modul 3 zugeführt
(Abb.9:).
- 11.2. Recycling von Dünger
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Nachdem dem Substratblöckchen das Wasser entzogen wurde,
wird der Rückstand als Düngemittel dem Modul 3 wieder
zugeführt (Abb.9:).
- 11.3. Wiederverwertung durch Doppelnutzung
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Das abgeerntete Substrat kann dem Modul 4 wieder zugeführt
werden und erfährt so eine Doppelnutzung (Abb.9:).
- 11.4. Wiederverwertung durch Mehrfachnutzung
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Weiterhin kann das abgeerntete Substrat auch im Modul 2
wiederverwertet werden, indem es von hier mehrere Wege innerhalb
des geschlossenen Kreislaufes einschlagen kann (Abb.9:).
- 11.5. Pestizide
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Es handelt sich hier um eine kontrollierte Naturstoffproduktion.
Daher werden keine Pestizide eingesetzt.
- 11.6. Emissionen
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- Keine.
- 11.7. Die Rolle des Kohlendioxids in der
Produktionsanlage
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Beim verwendeten Substratmaterial handelt es sich um Opuntien.
Opuntien sind Kakteen, die an extrem trockenen und heißen
Standorten (Wüsten) überleben können. Das können
sie aber nur, weil sie besondere Überlebensstragien
entwickelt haben. Neben morphologischen Strategien (z.B. extreme
Wasserspeichergewebe) existiert bei Opuntien die physiologische
Strategie des CAM-Cyclus (Crassulaceen Acid
Metabolismn). Durch diesen Cyclus werden sie in
die Lage gesetzt erst nachts ihre Stomata zu öffnen, um das
CO2 aus der Atmosphäre aufzunehmen.
- Der Einsatz von CO2 in unserer Produktionsanlage
erhöht die Stoffproduktion. Inwieweit sich ein
Herausfiltern von CO2 aus der Atmosphäre sowie
ein physiologischer Einbau von CO2 in Malat auf die
gesamte CO2-Bilanz der Umgebung auswirkt, könnte
prototypisch mit Hilfe dieser Produktionsanlage untersucht
werden. Möglicherweise ergeben sich neue Aspekte der
CO2-Senkung in der Atmosphäre durch
CAM-Pflanzen.
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