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U.Ord. Aphidina Blattläuse ( Sternorrhyncha ) |
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Verbreitung |
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Man kennt weit mehr als 1500 Blattlaus-Arten, davon treten etwa 850 Arten in Mitteleuropa auf. Die überwiegende Verbreitung liegt in den gemäßigten nördlichen Zonen. |
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Merkmale |
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Vor der Beschreibung der Blattläuse muß man darauf hinweisen, daß bei ein und derselben Art unterschiedliche Erscheinungsformen (=Morphen) existieren: Die Tiere aufeinanderfolgender Generationen können sich in ihrem Aussehen und in ihrer Biologie vollständig voneinander unterscheiden. |
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Aphidina sind überwiegend kleine, meist um 3 mm, maximal 7 mm große Tiere mit einem relativ plumpen und wenig sklerotisierten Körper. |
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Ähnlich wie die Wanzen sind auch die Blattläuse durch stechend-saugende Mundwerkzeuge gekennzeichnet. Der Saugrüssel besteht aus einer Reihe von Stechborsten, die durch die umgewandelten Mandibeln und 1. Maxillen gebildet werden. Diese Stechborsten liegen in einer Führungsrinne, welche durch das Labium gebildet wird. |
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Die Antennen sind von unterschiedlicher Form und Länge, meist jedoch lang, mit maximal 6 Segmenten. Sie setzten sich aus 2 kurzen dicken Grundgliedern und 1-4 fadenförmige Geißelglieder zusammen. |
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Die Beine sind lang und dünn, Sprungbeine kommen im Gegensatz zu anderen Sternorrhyncha nicht vor. Meist tragen sie 2-gliedrige Tarsen mit 2 Krallen. Wenn Flügel vorhanden sind, dann handelt es sich um zwei häutige Flügelpaare mit indirekter Flugmuskulatur. Die Flügeladerung ist unterschiedlich stark reduziert. Die Tiere können kleinere Strecken fliegen, sind in ihrem Flug aber nicht sehr geschickt. |
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Auf der Oberseite des 5. Abdominalsegmente finden sich oft ein Paar Drüsen (= Siphonen). Weibchen ohne oder nur mit rudimentärem Legeapparat. |
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Biologie |
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Blattläuse sind phytophag. Sie ernähren sich auf Phanerogamen an Stämmen, Zweigen, Blättern und Wurzeln. Manche Arten entwickeln sich in Gallen. Von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen (Blutlaus, Reblaus), sind es Phloemsauger. Verwertet werden die im Phloemsaft enthaltenen Aminosäuren. Der Zucker wird als Honigtau ausgeschieden, Blattläuse sind also Honigtau-Erzeuger. Viele Blattlausarten sind mit Ameisen eine mutualistische Beziehung eingegangen. Viele Arten schützen sich durch Wachsausscheidungen. |
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Fortpflanzung |
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Bei Blattläusen kommt
Heterogenie
vor, ein Wechsel zwischen geschlechtlicher und
ungeschlechtlicher Vermehrung. Dabei spielt ein 'ausgeklügelter'
Geschlechtsbestimmungsmechanismus
eine wichtige Rolle.
Mit der Heterogenie ist oft auch ein Wechsel der Wirtspflanzenart verbunden. |
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Bedeutung |
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Beispiele |
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Die Klassifikation dieser Gruppe ist nicht einheitlich! |
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Familie |
Beispiele |
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Adelges
laricis |
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Anoeciidae |
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Hormaphididae |
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Cinara
pini |
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Mindarus
abietinus - Weißtannentrieblaus |
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Phylloxeridae - (Chermesidae) Zwergläuse |
Viteus vitifolii
- Reblaus |
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Glyphina
betulae |
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