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Pemphigus spirothecae Pass. Spiralgallenlaus ( Sternorrhyncha , Aphidina , Pemphigidae ) |
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An Pappel kommen eine ganze Reihe von Pemphigus-Arten vor, eine auffällige Art an Schwarzpappel ist die Spiralgallenlaus, Pemphigus spirothecae. Für P. spirothecae gibt es folgende deutsche Namen: Späte Spiralgallenlaus, Spiralgallenlaus, Späte Blattstieldrehlaus, Pappelblattlaus, Spiralballenlaus, usw.. Die Art ist ein Musterbeispiel dafür, daß es manchmal einfacher und besser ist, sich den lateinischen als den deutschen Namen einzuprägen! |
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Verbreitung |
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P. spirothecae ist mit ihrer Wirtspflanze in weiten Teilen Europas verbreitet. |
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Wirtspflanzen |
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Schwarzpappel, Pyramidenpappel. |
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Biologie |
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Im Frühjahr saugt die frisch geschlüpfte Fundatrix an den Blattstielen. Der Stiel knickt durch diesen Saugakt durch verstärktes Wachstum der Gegenseite ein und richtet sich mit Spiraldrehung wieder auf. Auf diese Weise wird die Fundatrix-Junglarve eingeschlossen. In der sich bildenden Spiralgalle wächst die Fundatrix heran und erzeugt ihre Nachkommen. Diese entwickeln sich zunächst sehr langsam, so daß noch im Juli L2- und L3-Larvenstadien anzutreffen sind. Ein Teil dieser Nachkommen entwickelt sich zu ungeflügelten Tieren, die wiederum ungeflügelte Nachkommen erzeugen. Deren Nachkommen und der Rest der Fundatrix-Nachkommen entwickelt sich dann zu geflügelten Sexuparae. Diese verlassen aus einem Spalt die Galle und wandern an die Rinde der Äste, wo sie männliche und weibliche Sexuales erzeugen. Die Sexuales paaren sich und legen in Rindenritzen ihre Wintereier ab. Die Gallen stellen keinen hundertprozentigen Schutz gegen natürliche Feinde dar. Es gibt Syrphiden-Arten, deren Larven in die Gallen eindringen und einen beträchtlichen Teil der Bewohner vernichten können. |
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Bedeutung |
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Die Schadwirkung dieses Gallerzeugers ist eher gering. |
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