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Phyllaphis fagi (L.) Wollige Buchenlaus ( Sternorrhyncha , Aphidina , Drepanosiphidae ) |
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Die Wollige Buchenlaus ist leicht zu erkennen: Sie erzeugt, meist auf der Unterseite der Buchenblätter, dicke weiße Wachswolle. Sie führt keinen Wirtswechsel aus. |
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Verbreitung |
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Ursprünglich in Mitteleuropa beheimatet, wurde sie in den Vorderen Orient und nach Nordamerika verschleppt. |
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Wirtspflanzen |
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Buchen-Arten. In Mitteleuropa bevorzugt Fagus sylvatica, in der Türkei F. orientalis, in Nordamerika F. sylvatica und F. grandiflora. |
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Biologie |
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P. fagi ist monözisch und holozyklisch. |
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Frühjahr |
Fundatrix:
Im Frühjahr, Mitte April - Anfang Mai, schlüpft die
Fundatrix aus dem Winterei. |
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Sommer |
Civis-Virgo-Generationen :Die Junglarven der Civis-Virgo-I-Generation bilden auf der Unterseite der Blätter Kolonien. Die Junglarven der Civis-Virgo-I-Generation entwickeln sich zum Teil zu:
Sie erzeugen 40-75 Nachkommen, die sich alle zu geflügelten Imagines weiterentwickeln (Civis-Virgo-II-Generation). Es folgen wenigstens 2 weitere Civis-Virgo-Generationen, die alle flügellos und kleiner als die vorherigen sind. Pro Muttertier werden nur 3-5 Nachkommen erzeugt. Deshalb sind sie im Sommer weniger auffällig. |
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Herbst |
Sexualis:
Im Herbst nimmt die Körpergröße und
Vermehrungskapazität wieder zu, es entstehen schließlich
zwischen Ende September und Anfang Oktober die Junglarven der
Sexualis-Generation. Dabei handelt es sich um 2 mm große,
ungeflügelte Geschlechtsweibchen und um 1.7 mm große,
geflügelte Männchen zur Welt. |
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Bedeutung |
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Blätter der Buche dicht mit den weißen Wachsausscheidungen der Läuse bedeckt. |
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Die Saugtätigkeit der Tiere führt zum Vertrocknen der Triebspitzen. Bei feuchter Witterung rollen sich befallene Blätter parallel zur Mittelrippe nach unten ein. Die Wollige Buchenlaus befällt Buchen jeden Alters. Schädlich wird sie i.d.R. aber nur an jungen Buchen, bei älteren Buchen sind lediglich Zuwachsverluste zu verzeichnen. |
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