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Ord. Siphonaptera Flöhe - Fleas |
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Flöhe sind Ektoparasiten auf Vögeln und Säugetieren. Sie fallen sofort durch ihren seitlich stark abgeflachten Körper auf. |
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Verbreitung |
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Weltweit kennt man ca. 2500 Arten, in Nordamerika treten 250 Arten, in Mitteleuropa ca. 70 Arten auf. |
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Merkmale |
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Imagines |
Meist handelt es sich umkleine, 1.8 mm lange, flügellose Tiere (Flügel sekundär reduziert). Der Körper ist seitlich charakteristisch stark abgeflacht. Flöhe besitzen stechend-saugende Mundwerkzeuge. Ihre Augen sind oft reduziert, klein oder fehlen ganz. Die Beine sind zu Sprungbeinen spezialisiert, und durch sehr lange Hüften und 5-gliedrige Tarsen gekennzeichnet. |
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Larven |
Die weißen Larven haben einen wurmartigen Körper. Sie besitzen kauend-beißende Mundwerkzeuge; Augen und Beine fehlen. |
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Biologie |
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Ernährung |
Die Ernährung von Imagines und Larven ist unterschiedlich: Imagines sind ektoparasitische Blutsauger an Vögeln und Säugetieren. Die Larven leben jedoch von organischer Substanz, wie z.B. Nistmaterial. |
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Anpassungen |
Funktionsmorphologische Anpassungen: Die flache Gestalt ermöglicht es ihnen, durch Haar- und Federkleid zu schlüpfen. Das Sprungvermögen ist gewaltig, Pulex irritans schafft Entfernungen von bis zu 30 cm. |
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Entwicklung |
Die Weibchen legen
ihre Eier direkt auf dem Wirt ab (die Eier fallen jedoch
in jedem Fall vom Wirt ab), oder verlassen ihn zur Eiablage. Die
Entwicklungsdauer der Larven ist sehr unterschiedlich,
meist liegt sie jedoch bei 2-3 Wochen. Die Verpuppung
erfolgt in einem Kokon. Viele Arten überwintern im
Kokon. |
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Bedeutung |
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Ein Flohstich kann nicht nur lästig sein, die Tiere sind auch als Krankheitsüberträger gefürchtet: Sie können die Pest übertragen (das Bakterium Pasteurella pestis), die eigentlich eine Nagerkrankheit ist. Die Übertragung der Mäusetyphus, einer schwächeren Form des Typhus, kann durch Nagetierflöhe erfolgen. |
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