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Fam. Chrysopidae Florfliegen, Goldaugen [ Planipennia ] |
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Verbreitung |
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Weltweit sind die Planipennia mit ca. 2.000 Arten vertreten; in Mitteleuropa sind 70-100 Arten beschrieben. |
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Merkmale |
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Imagines |
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Körper und Flügeladerung der Florfliegen sind meist gelblich oder grünlich. Die Augen sind vorstehend und sind stark metallisch leuchtend (Florfliegen werden auch oft Goldaugen genannt). Die Mundwerkzeuge sind vom beißend-kauenden Typ mit kräftigen Mandibeln. |
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Florfliegen besitzen 2 Paar häutige Flügel, die reich geädert sind; in Ruhe liegen sie dachartig dem Abdomen an. Auffällig ist die Reduktion der großen Längsadern. Bei einigen Arten konnten Gehörorgane (Tympanalorgane) im basalen Teil der Radialader des Vorderflügels nachgewiesen werden. |
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Eier |
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Die Eier sind auffällig gestielt und werden in Gruppen abgelegt. |
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Larven |
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Wie bei allen Planipennia sind auch hier die Mandibeln und Maxillen der Larven zu kräftigen Saugzangen umgebildet. Der Mitteldarm ist blind geschlossen, Unverdautes wird wieder nach vorne ausgewürgt. Es werden 3 Larvenstadien durchlaufen. |
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Biologie |
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Imagines und Larven sind räuberisch, beide ernähren sich oft von Blattläusen. Die Imagines sind dämmerungs- oder nachtaktiv. |
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Im Gegensatz zu anderen Neuropteren werden die Eier an einem Sekretfaden aufgehängt, jedes Ei steht also auf einem dünnen Stiel (Bedeutung unbekannt). Einige Larven scheinen sich vor Feinden dadurch zu schützen, daß sie sich mit Beuteresten bedecken, und so wie »Abfall« aussehen. |
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Bedeutung |
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Als Blattlausräuber stellen die Florfliegen ausgesprochene Nützlinge dar. |
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Beispiele |
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Hypochrysa elegans |
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