|
Pheromonfallen |
|
[ Pheromone ] |
|
Pheromonfallen sind in Abhängigkeit von der zu fangenden Insekten-Art unterschiedlich gebaut. Im Laufe der Zeit wurden sie immer weiter optimiert. |
|
Pheromonfallen für Borkenkäfer |
|
|
Bei Buchdruckern wendet man Flugfallen an. In diesen Fallen findet sich das Pheromon. Anfliegende Käfer gelangen durch die Schlitze in der Wandung schließlich in ein Sammelbehälter, aus dem sie nicht mehr entweichen können. Diese Sammelbehälter können dann zur Kontrolle leicht abgenommen und entleert werden. |
|
|
Hummelbarriere in einer Flugfalle: Um zu vermeiden, daß mit den Fallen neben den Schädlingen auch Nützlinge weggefangen werden, sind Buchdruckerfallen oft mit Hummelbarrieren ausgestattet. |
|
|
Anderer Flugfallen-Typ. |
|
|
Pheromonfallen für Schmetterlinge |
|
|
Klebfallen für Prognosezwecke sind üblicherweise möglichst einfach aufgebaut. Oft handelt es sich um einen faltbaren Pappkarton, der eine Art offenes Häuschen bildet. In diese Falle wird ein Pappstreifen mit aufgebrachten Insektenleim eingeschoben. |
|
|
Das Dach schützt die Fangfläche vor Regen. In der Mitte der Falle wird ein Dispenser mit Pheromon eingehängt und die Falle dann an geeigneter Stellen aufgehängt. Bei regelmäßigen Kontrollen kann die Fangfläche gegen eine frische Fläche ausgetauscht und später ausgewertet werden. |
|
|
Für eine rasche Kontrolle bei Versuchen können auch Tafelfallen angebracht werden. Der Dispenser wird in der Mitte der Tafel befestigt (rotes Röhrchen). Bei diesen beiden Beispielen wurde der Flug der Forleule (Panolis flammea) kontrolliert. |
|
|
Pheromonfallen für Symphyten (Pflanzenwespen) |
|
|
Lund-I-Falle, die an der Lund-Universität in Schweden von Olle Anderbrant für Versuche zur Pheromon-Biologie der Buschhornblattwespen (Diprionidae) entwickelt wurde: Die untere Bodenseite ist mit einem Insektenleim bestrichen, an der die angelockten Männchen haften bleiben. Zwischen den beiden Platten hängt ein Baumwollstopfen, auf dem das Pheromon aufgetragen wird. |
|
|
Last
modified: |