Pheromone

[ Chemorezeptoren , Geruch ]

Pheromone sind chemische Substanzen (Duftstoffe), die von Individuen einer Art ausgeschieden werden und das Verhalten eines anderen Individuums derselben Art beeinflussen.

Pheromone dienen also als Boten- oder Signalstoffe der Informationsübertragung. Oft handelt es sich dabei um flüchtige Substanzen, die mittels Geruch oder Geschmack wahrgenommen werden.

Der Begriff Pheromon wurde 1959 von dem Wissenschaftler Karlson geprägt, als der Lockstoff des Seidenspinners, Bombykol (Hexadecadienol) identifiziert wurde. Bereits im vorletzten Jahrhundert hatte der Schweizer Arzt August Forel beobachtet, daß Männchen des Seidenspinners zu einem leeren Insektenkäfig flogen, in dem zuvor Seidenspinnerweibchen gehalten wurden.

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Grundsätzlich müssen Pheromone von Allomonen, Kairomonen und Synomonen unterschieden werden, bei denen es sich um Substanzen handelt, die zwischen Individuen verschiedener Arten wirken.

Pheromontypen

Je nach Wirkung des Pheromons kann man verschiedene Typen unterscheiden:

Typ

Wirkung

Sexualpheromone

Anlocken des Geschlechtspartners

Aggregationspheromone

Anlocken anderer Individuen.

Alarmpheromone

Warnung anderer Individuen

Dispersionspheromone

Auslösung von Fluchtreaktionen bzw. Auflösung von Verbänden

Aphrodisiakapheromone

Dienen der Stimulation zur Kopula

Spurpheromone

Wegweiser-Marken

Markierungspheromone


Primerpheromone

Physiologischer Zustand des Empfängers


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 26.02.02