Alarmpheromone

[ Pheromone ]

Alarmpheromone dienen der Alarmierung anderer Individuen derselben Art.

Für Räuber ist eine Wirtsfindung oft leichter, wenn seine Beute in Aggregationen auftritt. Alarmpheromone können eine Auflösung dieser Aggregationen bewirken oder aber ein Verteidigungsverhalten auslösen.

  • Wird z.B. eine Blattlaus durch einen Räuber angegriffen, sondert sie einen kleinen Tropfen eines Alarmpheromons aus. Artgenossen, die sich in der Nähe befinden, lassen sich zu Boden fallen oder wandern ab.

Alarmpheromone weisen meist nur ein relativ geringes Molekulargewicht auf und sind so ausgesprochen flüchtig. Oft bestehen die Kohlenstoffketten nur aus 12 oder weniger Kohlenstoffatomen. Zum Teil wirken sie auch toxisch oder haben einen schlechten Geschmack, dienen also zusätzlich der Verteidigung.

Beispiele für Alarmpheromone bei Ameisen:

Meist sind Alarmpheromone nicht ganz so spezifisch wie Sexualheromone.

  • Im Falle der Ameisengattung Myrmica bestehen diese Alarmpheromone jeweils aus einer Reihe von Komponenten. Der jeweilige Anteil dieser Komponenten unterscheidet sich jedoch bei den einzelnen Arten, so daß jede Art ihr eigenes »Bukette« hat.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 26.02.02