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Plastron |
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[ Atmung ] |
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Einige Wasserinsekten haben ein Plastron ausgebildet und sind so unabhängig von der Wasseroberfläche. |
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Ihre Körperoberfläche ist mit feinsten, schief gestellten Härchen ausgestattet, die am Ende gebogen sind. Pro cm² finden sich 800.000 bis 250 Millionen dieser Haare. Zwischen diesem Haarkleid liegt ein dünner Luftmantel (Plastron), der auch in größeren Wassertiefen praktisch inkompressibel ist. Auf diese Weise bleibt die Oberfläche des Luftmantels erhalten, so daß ein ausreichender Gasaustausch gewährleistet ist. Wie allgemein üblich, hat auch das Plastron Nachteile, es ist nämlich beim Schwimmen ziemlich hinderlich. Deshalb findet es sich nur bei solchen Arten, die an Pflanzen oder ähnlichen Substraten herumklettern. Beispiele für Arten, die ein Plastron besitzen, sind z.B. die Hakenkäfer (Dryopidae), Klauenkäfer (Elmidae) mit der Gattung Elmis und verschiedene Schilfkäfer, wie die Gattung Haemonia (Chrysomelidae). Außerdem macht sich die Wasserwanze Aphelocheirus ein Plastron zu Eigen. |
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