Die Altlarven vieler Bockkäfer (Cerambycidae) erzeugen im Holz charakteristische Hakengänge, in denen sie sich anschließend verpuppen. Einige Bockkäfer-Arten sind deshalb im Forst nicht gerne gesehen, da diese Hakengänge das Holz technisch entwerten.

In der Abbildung ist der Hakengang des Fichtenbocks (Tetropium castaneum) dargestellt, der neben Fichten auch Kiefern angreifen kann. Die Larve frißt zunächst unter der Rinde in der Kambialzone, geht dann zur Verpuppung horizontal 2-4 cm tief ins Holz, und erzeugt eine senkrechte 3-4 cm lange Puppenkammer. Der Zugang wird mit Genagsel verstopft und die Kammer damit auch ausgepolstert.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 29.10.00