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Ausrichtung der Mundwerkzeuge |
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Die Mundwerkzeuge der Insekten hatten ursprünglich eine ventro-laterale Stellung. |
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Bei der orthognathen Kopfstellung ist die von den Mundwerkzeugen umfaßten Mundöffnung ventral ausgerichtet. Einen typisch orthognathen Kopf finden wir bei den Ensifera und Caelifera, bei Odonaten und Ephemeropteren. Diese Kopfstellung dürfte ursprünglich sein. |
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Bei der prognathen Kopfstellung sind Mundgliedmaßen und Mundöffnung nach vorn gerichtet. Beispiele hierfür sind Ohrwürmer, Termiten, Bodenläuse und holzbohrende, sowie minierende Larven der Coleopteren, Hymenopteren und Lepidopteren. |
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Bei der hypognathen Kopfstellung sind Mundwerkzeuge und Mundöffnung nach hinten ausgerichtet. Diese Kopfstellung finden wir zum Beispiel bei Schaben und manchen Homopteren. |
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Es gibt einige Sonderformen: |
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So ist bei den Nycteribiiden ist der Kopf nach oben auf den Rücken zurückgeschlagen. Diese Kopfstellung wird als Epignathie bezeichnet. |
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Die Kopfstellung hängt in hohem Maße von der jeweiligen Ernährungsweise ab: |
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- Eine orthognathe Kopfstellung kommt besonders bei Pflanzenfressern vor. - Bei endophytischen Arten befindet sich die Nahrung 'vor dem Kopf', und so sind sie in Anpassung an diese Lebensweise nicht selten durch eine prognathe Kopfstellung gekennzeichnet. Dies gilt auch für Räuber, die ihre Mundwerkzeuge nicht nur zur Nahrungsaufnahme benutzen, sondern auch zum Ergreifen und Festhalten der Beute. - Ähnliche Zusammenhänge findet man auch bei der hypognathen Kopfstellung, allerdings gibt es hier viele Ausnahmen. |
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