Bei
Mücken sind die Mundwerkzeuge stark verlängert und
bilden einen Stechapparat. Nur die Weibchen der Culicidae sind
Blutsauger, bei den Männchen sind die Mundwerkzeuge schwach
entwickelt oder verkürzt.
Mandibeln
und Lacinae (Teile der Maxille)
sind zu langen Stechborsten
umgebildet (Galeae sind reduziert).
Der
Hypopharynx ist ebenfalls
langgestreckt und dient als Speichelkanal.
Er wird vom Ausführgang der Speicheldrüsen
durchzogen.
Das
Labium ist langgestreckt. Dorsal
trägt es eine tief einschneidende Rinne. Sie dient als
Gleitrohr und enthält die Stechborsten.
Das
Labrum bildet den dorsalen
Abschluß des Stechapparates. Die Ränder sind
umgebogen und bilden den Nahrungskanal.
Nur die 6 Stechborsten, nicht
das Labium, werden in das Wirtsgewebe eingestochen.