Cuticula

[ Körper ]

© Biodidac

Insekten werden nach außen hin vollständig durch eine Körperdecke, die Cuticula (Haut, Integument) bedeckt. Es bildet das sogenannte Exoskelett, welches dem Körper Form und Stabilität bringt. Sie stellt ein Sekretionsprodukt der Epidermiszellen dar und ermöglicht den Arthropoden überhaupt erst ein Landleben. Die Cuticula kann entweder hart sein, wie im Falle der Skleriten (Platten) oder weich, wie bei den biegsamen Membranen, die die Sklerite verbinden.


Die Cuticula setzt sich aus 2 Komponenten zusammen.

Chitin

Beim Chitin handelt es sich um ein monomeres Acetylglucosamin.

Inkrusten

Die Inkrusten setzen sich zusammen aus:
  • Arthropodin (ein Protein, welches Chitinmicellen verkettet),

  • Sklerotin (ein Eiweiß, daß sehr dehnbar ist und sich besonders in mechanisch stark beanspruchten Teilen findet),

  • Schwefel

  • und manchmal Kalk.


Im Querschnitt der Cuticula sind eine ganze Reihe von Schichten unterscheidbar.

Epicuticula

Die Epicuticula setzt sich aus 3, manchmal aus 4 Schichten zusammen:

  • Zementschicht: Diese Schicht kann oft fehlen. Es handelt sich um mit Phenole gegerbte Lipoproteine.

  • Wachsschicht: Sie setzt sich aus hochmolekulare, gesättigte, geradzahlige Alkohole, Fettsäuren und Paraffinen zusammen.

  • Cuticulinschicht: Cuticulin ist das Protein Athropin, welches durch Phenole gegerbt wird.

  • Dichte Schicht (nicht immer ausgebildet).



Exocuticula




Endocuticula




Epidermis

Die Epidermis oder Hypodermis setzt sich aus einem Platten- oder Zylinderepithel zusammen, darin enthalten sind Hautdrüsen und Önozyten. Nach unten wird sie durch die Basalmembran abgeschlossen.



Basalmembran




Körperhöhle

Unterhalb der Epidermis beginnt die Körperhöhle. In ihr finden sich Hömozyten, Muskulatur und Nerven, die auch in die Cuticula eindringen können.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 11.07.01