Chitin

[ Körper , Cuticula ]

Chitin ist mit etwa 33% Trockensubstanz (mit Schwankungen die von 25%-60% reichen) der Hauptbestandteil der Prokutikula. Die restlichen Bestandteile bezeichnet man als Inkrusten, die sich mit 25%-375 aus Proteinen zusammensetzen. Chitin ist ein farbloses, wasserunlösliches Polysaccharid, bestehend aus einer langen Kette aus Zuckeruntereinheiten (N-Acetylglucosamin). Die braune Farbe des Chitins stammt allerdings von dem Eiweiß Sklerotin bzw. dessen Vorstufe, dem Prosklerotin.

Chemische Eigenschaften:
  • farb-, geschmack- und geruchlos
  • basophil und acidophob
  • spezifisches Gewicht 1,35
  • unlöslich in Wasser, Alkohol, Äther, Chloroform, und Azeton, Kupferoxydammoniak, Ammoniak, verdünnten Säuren und verdünnten und konzentrierten Laugen.
  • Es wird aufgespalten unter saurer Hydrolyse in Essigsäure und Chitosain (C6H12O5N)
  • Bei Zugabe von verdünnter Schwefelsäure ergibt sich eine tief violette Färbung (Van Wisseling`sche Chitin-Nachweisreaktion).
  • In der Natur wird Chitin durch Chitinasen (Enzyme) aufgelöst, die sich z.B. bei vielen Schnecken nachweisen lassen die Pilze und Flechten verwerten. Weiter findet man es bei einigen Bakterien, sowie bei verschiedenen Pilzen, die parasitisch aud Insekten leben.

Wie kommt es zur Vernetzung der Chitinketten ?


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 11.07.01