Schema einer Ovariole

[ innere weibliche Geschlechtsorgane ]

Die weiblichen inneren Geschlechtsorgane

Eine Ovariole beginnt mit einem dünne Faden, dem Terminalfilum, mit dem sie an der Körperwand, am Fettkörper oder am dorsalen Diaphragma verankert ist.

Darauf folgt das Endfach, das einkammerige Keimlager, auch Germarium genannt.

Dem Germarium schließt sich der mehrkammerige Dotterstock, das Vitellarium an.

Die Ovariole endet schließlich in einem schlanken, dehnbaren Ovariolenstiel. Durch diesen Stiel verlassen die Eier die Ovariole.

Man kennt 3 verschiedene Ovariolentypen:

panoistische, telotroph-meroistische, polytroph-meroistische Ovariolen.

Hier ist der einfachste Typ, die panoistische Ovariole dargetellt (griech. pan = vollständig, alle; oon = Ei).

Der Name ergibt sich aus der Tatsache, daß sich alle Oogonien zu Oocyten entwickeln.


Meist besitzt ein Ovar nur eine relativ geringe Zahl an Ovariolen, z.B. 4 bei einigen Wanzen, 6 bei Maikäfern oder 8 bei Schaben. Bei Honigbienen konnten allerdings 160-180 Ovariolen, bei Termiten sogar 2000 Ovariolen nachgewieen werden.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: Dec. 14, 1999