|
Larven der Schmetterlinge (Lepidoptera) |
|
[ Intro , Imago , Ei , Larve , Puppe , Verbr. , Bio. , Syst. , Lit. , Links ] |
|
Die Larven der Schmetterlinge werde auch als Raupen bezeichnet. An den gut entwickelten Kopf schließt sich der 3-gliedrige Thorax und der 10-gliedrige Hinterleib an. |
|
Kopf |
|
Die Kopfkapsel ist gut entwickelt. An ihr inserieren kräftige kauend-beißende Mandibeln, die anderen Mundwerkzeuge sind, mit Ausnahme der ursprünglichen Urmotten - Micropterigidae, nur schwach ausgebildet. Ocellen finden sich, je nach Art, in wechselnder Anzahl. Die Fühler sind kurz, meist 3-gliedrig. |
|
Extremitäten |
|
|
|
|
|
Umbildungen und Reduktion der Extremitäten |
|
In Abhängigkeit von der Lebensweise besteht oft die Tendenz zur Umbildung oder Reduktion der Extremitäten: |
|
|
Die Nachschieber können zu einer Schwanzgabel umgebildet sein, die ein Verteidigungsorgan darstellt (Cerura vinula, Gabelschwanz). |
|
|
Bei den Spanner-Raupen (Geometridae) sind neben den 3 Brustbeinpaaren meist nur noch 2 Bauchfußpaare ausgebildet, das 4. Bauchfußpaar am 6. Hinterleibssegment und der Nachschieber. |
|
|
Das Extrem stellen die beinlosen Minierer dar. |
|
Haare & Borsten |
|
Der Körper der Larven ist oft mit Warzen und/oder Borsten besetzt. Diese können der Verteidigung dienen. So können z.B. die Raupenhaare des Goldafters oder der Prozessionsspinner beim Menschen heftige Allergien auslösen. |
|
Tarnung |
|
Eine andere Möglichkeit, sich vor Feinden zu schützen, ist die Tarnung. |
|
Schmetterlingsraupen ähneln oft den Raupen der Symphyta (Pflanzenwespen) |
|
|
|
|
|
|
|
Schwieriger wird es bei minierenden Arten, die in beiden Gruppen auftreten und ihre Beine in Anpassung an ihre endophytische Lebensweise stark reduziert haben. |
|
|
Last
modified: |