Die Falter der Schmetterlinge (Lepidoptera)

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Körper und Flügel der Falter sind meist mit Schuppen bedeckt. Auf diese gehen die diversen Farben zurück, wobei man zwischen Strukturfarben und Pigmentfarben unterscheiden kann. Die Schuppen sind nicht ein einzigartiges Merkmale der Schmetterlinge, man findet solche auch bei anderen Insekten, z.B. bei Rüsselkäfern (Curculionidae).


Flügel

Die Falter Lepidopteren sind durch 2 zarthäutige Flügelpaare gekennzeichnet. Diese sind bei ursprünglichen Gruppen gleich gestaltet.

Bei den höher entwickelten Arten sind die Vorderflügel länger als die Hinterflügel.

Bei einigen Arten sind die Flügel fast frei von Schuppen (Glasflügler).

Teilweise können die Flügel reduziert sein (z.B. Weibchen des Frostspanners - Operophthera brumata).


Mundwerkzeuge

Die Mehrzahl der Falter besitzt Mundwerkzeuge vom leckend-saugenden Typ, die in Form eines Saugrüssels ausgebildet sind. Dieser Rüssel ist einrollbar.

Aber: Bei der ursprünglichen Gruppe der Micropterigidae (Urmotten) sind statt Saugrüssel noch funktionsfähige Mandibeln ausgebildet (Pollenfresser). Die Eriocraniidae (Trugmotten) besitzen zwar einen Rüssel, jedoch ebenfalls noch Mandibeln, die allerdings funktionslos geworden sind.


Sinnesorgane

Die Falter besitzen große Komplexaugen und auch meist Ocellen. Eine Reihe von Arten sind mit Gehörorganen ausgestattet (Tympanalorgane).


Antennen

Die Antennen sind verschiedenartig ausgebildet:
  • Sie können fadenförmig, borsten- oder keulenförmig, einfach- oder doppelt gekämmt sein.
  • Die Anzahl der Antennenglieder ist je nach Gruppe variabel und 7 und 100 Segmenten betragen.
  • Oft sind die Antennen bei Männchen und Weibchen unterschiedlich ausgebildet (Sexualdimorphismus)!

Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 31.03.02