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Fam. Yponomeutidae Gespinstmotten ( Lepidoptera ) |
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In manchen Jahren sind Weidenbüsche, Pappeln, etc. an Weg-, Strassen- oder Waldrändern oft fast vollkommen mit einem dichten weißen Gespinst überzogen, der überwiegende Teil der Blätter ist nicht mehr vorhanden. Verantwortlich hierfür sind die Raupen einiger Yponeumotiden-Arten; sie leben gesellig in diesen Gespinsten und verzehren die Blätter. Diese Lebensweise hat ihnen auch den deutsche Name 'Gespinstmotten' eingebracht. |
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Verbreitung |
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Weltweit verbreitet, in Mitteleuropa ca. 50 Arten. |
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Merkmale |
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Imagines |
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Kleine Falter, die den Plutellidae ähnlich sehen. Ihre sind Vorderflügel jedoch weiß und mit dunklen Punkten besetzt sind. Sie werden in Ruhe steil dachförmig gestellt. |
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Larven |
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Die Raupen sind mehr oder weniger nackt. Sie leben gesellig in umfangreichen Gespinsten oder in Blüten, Knospen und Früchten. |
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Biologie |
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Larven |
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Neben diesen in Gespinsten lebenden, geselligen Arten, gibt es auch minierende Arten, die sich in Blüten und Knospen entwickeln. |
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Die Verpuppung erfolgt oft in den Gespinsten. |
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Bedeutung |
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Die gespinstbildenden Arten können im Obstbau teilweise Kahlfraß verursachen. Ausbrüche der Gespinstmotten im Wald werden meist nicht bekämpft, da sie nach 1-2 Jahren meist wieder zum Erliegen kommen und die Bäume wieder austreiben. |
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Beispiel |
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