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Retinia (=Petrova) resinella L. Kiefernharzgallenwickler [ Lepidoptera, Tortricidae ] |
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Der Fraß der Larven führt zur Bildung von weiß-grauen Harzgallen unterhalb des Knospenquirls von Kiefern. |
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Verbreitung |
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Europa, in Skandinavien nördlichste Grenze etwa 64. Breitengrad. |
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Wirtspflanzen |
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Kiefer-Arten (Pinus sylvestris, P. mugo, P. pinea, P.sosnowskyi). |
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Merkmale |
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Imagines |
Flügelspannweite der Falter 16-21 mm. Die Vorderflügel tief schwarzbraun mit bleigrauen Wellenlinien. |
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Larven |
Die Raupen sind gelbbraun gefärbt. |
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Gallen |
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Biologie |
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Generation 2-jährig - Bionomieformel: 56 - 6 , A , 4 / 45 + 56 |
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Imagines |
V-VI |
Die Falter schwärmen meist abends. |
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Eier |
V-VI |
An die Nadeln der Maitriebe, meist an über 10-jährige Kiefern. |
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Larven |
VI |
Die Junglarven fressen zunächst an den Nadelscheiden. Sehr bald erzeugen sie unter dem Endknospenquirl eines Zweiges ein dünnes, zeltartiges Gespinst. |
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Unter diesem Gespinst benagen sie die Triebrinde und bohren sich schließlich ein. Austretendes Harz und Kotreste führen dazu, daß Harzgallen entstehen. Dies sind im ersten Jahr erbsengroß, später kirschgroß. Die Larven fressen im Mark einen Längsgang. |
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Die Raupen überwintern in der Markröhre |
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IV |
Der Fraß wird vom Frühjahr bis zum Herbst fortgesetzt. |
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2. Überwinterung |
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Puppen |
IV-V. |
Zur Verpuppung schiebt sich die Raupe teilweise aus der Galle heraus, damit der Falter nach einer Puppenzeit von etwa 4 Wochen ausschlüpfen kann. |
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Forstliche Bedeutung |
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Es werden alle Altersklassen befallen. Obwohl die Triebe oberhalb der Galle manchmal absterben können, ist die forstliche Bedeutung gering. |
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