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Thaumetopoea pityocampa Pinienprozessionsspinner - Pine Processionary Moth ( Lepidoptera , Thaumetopoeidae ) |
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Diese Art ist in Südeuropa verbreitet und gilt hier als »hartnäckiger« Kiefernschädling. Die Haare der Larven können beim Menschen schlimme Allergien verursachen. |
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Verbreitung |
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Wirtspflanzen |
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Verschiedenste Kiefernarten (Pinus sp.), auch Zedern (Cedrus sp.). Gelegentlich auch andere Nadelbäume, wie Lärchen (Larix decidua), Fichte (Picea abies) und Tanne (Abies alba). Aus diesem Grund wird er auch zum Teil Kleiner Fichtenspinner oder Fichtenprozessionsspinner genannt. |
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Merkmale |
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Imagines |
Die männlichen Falter besitzen lange, doppelt gekämmte Antennen. |
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Eier |
Eier in Form charakteristischer Gelege an Kiefernnadeln. |
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Larven |
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Biologie |
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Im Mittelmeergebiet erfolgt der Falterflug von Mitte Juni bis Ende August. Die Weibchen legen Eigelege an den Kiefernnadeln ab. |
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Die geselligen (gregären) Raupen entwickeln sich in Gespinstnestern mit bis zu mehreren hundert Raupen je Nest. |
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Zur Verpuppung wandern sie Raupen in typischer Prozessionsspinnermanier zum Boden ab. |
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Die Kokons werden am Ende des Frühlings im Boden gebildet. |
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Die Männchen werden durch Sexualpheromone der Weibchen angelockt. Wahrgenommen werden die Duftstoffe mit den Riechzellen, die sich in großer Zahl auf den gekämmten Antennen befinden. Trotz der Brennhaare haben die Raupen eine ganze Reihe von natürlichen Feinden. |
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Bedeutung |
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Die Haare der Raupen können gefährliche Allergien beim Menschen verursachen. Als Tourist kann man in Südeuropa die weißen Gespinste der Larven häufig an Kiefern in der Nähe der Besichtigungsorte beobachten. Man sollte aber tunlichst von diesen Bäumen Abstand halten, auch wenn die Gespinste bereits verlassen sind. |
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Als eher wärmeliebende Art ist der Pinienprozessionsspinner besonders als in Südeuropa ein hartnäckiger Kiefernschädling. In Mitteleuropa ist er eher bedeutungslos, aber bereits in Tüdtirol kann es zu Ausbrüchen kommen. |
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Literatur |
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Hellrigl, K. (1995): Der Pinienprozessionsspinner (Thaumetopoea pityocampa DENIS & SCHIFF.) in Südtirol. Landesabteilung Forstwirtschaft der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol. Schriftenreihe für wissenschaftliche Studien: Nr. 1: 75 pp. |
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