Falter des Kiefernschwärmers

Hyloicus pinastri

Kiefernschwärmer

[ Lepidoptera , Sphingidae ]

© Sven Bacher


Verbreitung

Europa, außer den südlichsten Teilen.


Wirtspflanzen

Bevorzugt an Pinus, aber auch an anderen Nadelholzarten, wie Picea und Larix.


Merkmale

Imagines

Falter des Kiefernschwärmers

Farbvariante des Kiefernschwärmers

Flügelspannweite 60-70 mm, graubraun.

Larven

Körper grün, mit gelben und roten Rückenstreifen, Stigmen rot.

Puppen

Puppen des Kiefernschwärmers

Puppen des Kiefernschwärmers im Vergleich zu anderen Puppen von Kiefernlepidopteren

Körper braun, Rüsselscheide tritt stark hervor. Bei der Probepuppensuche unterscheiden sie sich von der forstlich bedeutenden Eule und dem Kiefernspanner durch ihre Größe.


Biologie

Generation 1jährig - Bionomieformel: 67 - 89 / 10,5 + 67

VI-VII

Falter: Dämmerungsflieger, die langröhrigen Blüten besuchen.

VI-VII

Ablage der Eier einzeln, seltener in Gruppen an die Nadeln. Die Eiablage erstreckt sich über 3-5 Tage. Ein Weibchen kann etwa 120-520 Eier ablegen. Die Eizeit liegt bei ca. 2 Wochen.

VI-VII

Larven: Junglarven erzeugen sägeförmige Einkerbungen an den Nadeln, ältere Stadien verzehren die Nadeln ganz.

X

Puppen: Puppenbildung im Boden.


Die Puppen überwintern bis etwa Mai des nächsten Jahres.


Bedeutung

Forstlich ist diese Art von geringer Bedeutung, durch ihre Größe ist sie jedoch sehr auffällig, besonders bei Bodenprognosen. Nur in sehr seltenen Fällen ist es in Deutschland zu Massenvermehrungen gekommen.


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Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 22.02.03