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Plodia interpunctella (Hübn.) |
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Dörrobstmotte |
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[ Lepidoptera , Pyralidae ] |
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Durch den Handel wurde die Dörrobstmotte weltweit verbreitet. In Mitteleuropa hat sie sich im 19. Jahrhundert ausgebreitet und ist seitdem ein lästiger Schädling in der Nahrungsmittelindustrie, in Speicherräumen und Lagern. Durch Verschleppung v.a. mit Süßwaren kann sie aber auch oft in Haushalten angetroffen werden. Die Larven fressen an Keksen, Zwieback, Nüssen, Mandeln, Backobst, Schokolade, Nougat, Marzipan, getrockneten Bananen, Rosinen, auch an Mehl. In Getreidespeichern geht sie an Roggen, Gerste, Weizen und Mais. Hier fressen sie aber nur den Keim und lassen den Mehlkörper meist unbeschadet. Lästig ist nicht nur der Schaden der Raupen , sondern auch ihre Spinntätigkeit. Die Artist relativ kälteresistent, so daß zumindest ein Teil der Raupen in ungeheizten Räumen überwintern kann. |
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© Entomology at Illinois |
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Die Falter erreichen eine Länge von 4-10 mm und eine Flügelspannweite von 14-20 mm. Sie sind leicht an der Flügelfärbung zu erkennen: Die Vorderflügel sind im vorderen Drittel hellgrau oder graugelb gefärbt. Der Rest des Flügel ist heller oder dunkler kupferrot gefärbt und trägt graublaue Querlinien. Die Weibchen legen 60-300 Eier ab. Schon bald nach dem Schlüpfen spinnen die Raupen eine Röhre, aus der heraus sie dann fressen. Diese wird nach und nach mit Nahrungsresten und Kotballen ausgekleidet. Die Nahrungsmittel werden so unansehnlich und unappetitlich und sind damit nicht mehr verkäuflich. Die Raupen sind gelblichgrün gefärbt und erreichen im Altlarvenstadium eine Länge von 10-17 mm. Die erwachsenen Raupen verlassen das Nähsubstrat und spinnen sich meist an einer weit entfernten Stelle zur Verpuppung ein. Der Kokon ist langgestreckt und doppelwandig. Dadurch kann an Substraten ein Befall vorgetäuscht werden (z.B. Papierballen etc.), an denen eine Entwicklung aber gar nicht möglich ist. In ungeheizten Lagerräumen durchlaufen sie etwa 2 Generationen im Jahr. Sie spinnen sich zum Herbst hin ein, verpuppen sich aber erst im darauf folgenden Frühjahr. |
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