Plodia interpunctella

Dörrobstmotte

( Lepidoptera , Pyralidae )

Die Dörrobstmotte ist auch heute noch ein weitverbreiteter Schädling in Nahrungsmittelindustrie, Speicherräumen und Lagern.

Die Larven fressen an Keksen, Zwieback, Nüssen, Mandeln, Backobst, Schokolade, Nougat, Marzipan, getrockneten Bananen, Rosinen, auch an Mehl. In Getreidespeichern geht sie an Roggen, Gerste, Weizen und Mais; Hier fressen sie aber nur den Keim und lassen den Mehlkörper meist unbeschadet. Lästig ist nicht nur der Schaden der Raupen , sondern auch ihre Spinntätigkeit.

Die Falter erreichen eine Länge von 4-10 mm und eine Flügelspannweite von 14-20 mm). Sie sind leicht an der Flügelfärbung zu erkennen: Die Vorderflügel sind im vorderen Drittel hellgrau oder graugelb gefärbt. Der Rest des Flügel ist heller oder dunkler kupferrot gefärbt und trägt graublaue Querlinien.

Die Weibchen legen 60-300 Eier ab. Die Raupen sind gelblichgrün gefärbt und erreichen im Altlarvenstadium eine Länge von 10-17 mm. In ungeheizten Lagerräumen durchlaufen sie etwa 2 Generationen im Jahr. Sie spinnen sich zum Herbst hin ein, verpuppen sich aber erst im darauf folgenden Frühjahr.

© Entomology at Illinois



Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 19/12/01