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Ephestia kuehniella |
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Mehlmotte |
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[ Lepidoptera , Pyralidae ] |
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Die Mehlmotte ist ein gefürchteter Schädling in der Müllerei. Ihre ursprüngliche Heimat ist nicht bekannt, dürfte aber in Vorderasien liegen. Von dort wurde sie dann in die ganze Welt verschleppt. Neben Weizenmehl gehen die Raupen auch an andere Mehlsorten, Schokolade, Mais, Gries, Graupen, Hirse, Buchweizen, Nüsse, Backwaren, Kekse, Waffeln, altes Brot, Reis, Bohnen etc. Der Hauptschaden wird dabei durch die starke Gespinstbildung verursacht. Die Falter sind blaugrau oder bleifarben gefärbt. Auf den dunkleren Vorderflügeln finden sich zickzackförmige Querbinden. Die Motten erreichen bei einer Flügelspannweite von 20-28 mm eine Körperlänge von 10-14 mm. Die Weibchen legen im Laufe von 1-2 Wochen etwa 200 länglichovale, weiße Eier ab. Die JungrauPen sondern ein Gespinst ab, mit dem das Mehl verklumpt wird. Erwachsene Raupen erreichen eine Länge von 12-19 mm. Sie sind weiß, hellrötlich oder bräunlich gefärbt. Kopf, Nacken und Afterschild sind bräunlich. Am Grunde der spärlichen Körperbeborstung befinden sich ebenfalls bräunliche Flecken. Nach 4-5 Häutungen bilden sie einen Gespinstkokon und wandeln sich zu einer braunen, spindelförmigen 9 mm langen Puppe um. Im Sommer benötigen die Larven etwa 2-2.5 Monate für ihre Entwicklung. |
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