Kleiner Fuchs - Aglais urticae

Aglais urticae

Kleiner Fuchs

( Lepidoptera , Nymphalidae )

© Stefan Garbe



Verbreitung

Ganz Europa bis nach Asien verbreitet. Dabei tritt er in mehreren Formen auf. Zu finden in Gärten, Parks, auf Brachland, überall dort, wo die Futterpflanzen der Larven vorkommen.


Wirtspflanzen

Die Larven fressen an Brennesseln (Urtica dioica) und Hopfen (Humulus lupulus).


Merkmale

Falter

Kleiner Fuchs - Aglais urticae

Kleiner Fuchs - Aglais urticae

Unterseite der Falter unscheinbar gefärbt (Tarnwirkung).

Kleiner Fuchs

Kleiner Fuchs


Larven

Raupen bis 22 mm lang, mit schwarzer Kopfkapsel. Körper schwarz, fein weiß gefleckt, mit 2 unterbrochenen gelben Seitenlinien. Stacheln auf Rücken und den Seiten schwarz oder gelblich.

Raupe des Kleinen Fuchses, Aglais urticae

Raupen des Kleinen Fuchses, Aglais urticae

Raupen des Kleinen Fuchses, Aglais urticae

Raupe des Kleinen Fuchses, Aglais urticae

Puppe des Kleinen Fuchses, Aglais urticae

Schlupf des Kleinen Fuchses, Aglais urticae



Biologie

Entwicklung: Die Falter fliegen vom Juni bis in den späten Herbst hinein. Sie steigen dabei in den Gebirgen bis auf 3000 m auf. Im Flachland 2-3 Generationen, im Gebirge nur 1 Generation im Jahr. Die Falter überwintern an geschützten Stellen. Der Flug beginnt im Frühjahr an den ersten warmen Tagen.

Imagines

J

F

M

A

M

J

J

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D


Bedeutung

Larven des Kleinen Fuchses

Im Hopfenanbau kann der Kleine Fuchs gelegentlich schädlich werden.


Bestimmung

Großer Fuchs (Nymphalis polychloros) - dieser jedoch ohne weiße Färbung in den Flügelspitzen.

Kleiner Fuchs (Aglais urticae): Deutlicher weißer Fleck in den Flügelspitzen.


Bestimmungsübungen an Insekten

Last modified: 21.08.02