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Fam. Micropterigidae |
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Urmotten, Mandibulate Archaic Moths |
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( Lepidoptera ) |
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Die Urmotten nehmen eine Sonderstellung innerhalb der Schmetterlinge ein. Es sind mit die primitivsten Schmetterlinge überhaupt und zeigen eine gewisse Ähnlichkeit mit den Köcherfliegen (Trichopteren). Es hat auch Stimmen gegeben, die dieses Familie in eine eigenständige Ordnung (Zeugloptera) stellen wollten. |
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Merkmale |
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Imagines |
Die kleinen, tagaktiven Urmotten (Flügelspannweiten um 15 mm) besitzen keinen Rüssel, es sind noch kurze Maxillen und funktionsfähige Mandibeln ausgebildet, die überwiegend zum Pollenfressen benutzt werden. |
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Larven |
Die weißen Larven tragen an jedem Körpersegment ein einfach gebautes Beinpaar, bestehend aus einem konischen Schaft, der in einer scharfen Spitze ausläuft. |
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Biologie |
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Es gibt nur wenige heimische Arten, die überwiegend von April bis Mai fliegen. |
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Die Falter von Micropterix calthella treten im April und Mai auf. Sie finden sich auf feuchten Wiesen an Ranunculus (Hahnenfuß) und Caltha (Sumpfdotterblume). Die Weibchen legen schließlich etwa 50 Eier in Erdspalten ab. Nach 3 Wochen schlüpfen die Junglarven und fressen an Moos, verwesenden Pflanzenteilen und Detritus. Ältere Larven gehen auch gelegentlich an grüne Blätter von krautigen Pflanzen. Die Überwinterung erfolgt in einem Erdkokon und erst im Frühjahr erfolgt die Verpuppung. Die Puppe, eine Pupa libera, trägt eine Reihe von Borsten und ähnelt so manchen Trichopterenpuppen. |
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