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Lymantria monacha (L.) Nonne, Black Arches ( Lepidoptera , Lymantriidae ) |
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Den Namen Nonne hat diese Art wohl auf Grund der schwarz-weißen Zeichnung bekommen. Sie ist ein bedeutender Forstschädling an Fichte und Kiefer. |
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Wirtspflanzen |
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Die Nonne ist eine polyphage Art: Sie bevorzugt Fichte, Buche und Kiefer, geht aber auch an Strobe, Zirbe, Tanne, Douglasie, Lärche, Hainbuche, Eiche. Arten wie Ulme, Pappel, Esche, Ahorn, Erle werden eher gemieden, oder nur in der Not befressen. |
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Merkmale |
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Vorderflügel weiß, mit schwarzen Zickzack-Binden, Hinterflügel grau. Männchen: Flügelspannweite bis 40 mm , Färbung variabel. Die Fühler lang gekämmt (Pheromon-Wahrnehmung) (Sexualdimorphismus). Weibchen: Flügelspannweite ca. 50 mm, Abdomenende rosa. |
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Die Eier sind ca. 1 mm lang und seitlich zusammengedrückt. Zunächst sind sie fleischfarben, dann dunkelbraun, vor dem Ausschlüpfen der Larven perlmutterweiß. |
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Junglarven (Eiraupen)
besitzen 6 Warzenreihen, die mit langen, schwarzen Harren
besetzt sind. Ältere Larven variieren im Aussehen:
Mit braunem Kopf ist ihr Körper schmutzig weiß bis
schwärzlich. Sie erreichen eine Maximallänge von 50
mm. |
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Grünlich, später dunkelbraun, mit gelben Haarbüscheln am Abdomen. Sie unterscheiden sich vom Schwammspinner (Lymantria dispar) durch zwei kurze blaue Haarbüschel am Kopf. |
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Biologie |
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Generation 1-jährig - Bionomieformel: 7,4 - 46 / 67 + 78 |
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VI-VII |
Imagines schlüpfen im Juni-August, wobei die Männchen meist 1-2 Tage vor den Weibchen schlüpfen. Der Flug erfolgt meist in der Abenddämmerung oder nachts, die Begattung vorwiegend nachts. |
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Die Eiablage erfolgt nachts. Die Eier werden in Schüben von 20-100 Stück in Rindenritzen und unter Rindenschuppen in Gruppen abgelegt. Bevorzugt sind die grobborkigen unteren Stammteile, bei Massenvermehrungen wird allerdings der ganze Stamm belegt. |
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Die Eier überwintern bis etwa in den April des nächsten Jahres. Sie sind ausgesprochen kälteresistent und können auch noch Temperaturen von -20°C gut überdauern. |
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IV-VII |
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VII |
Verpuppung im Juli in Rindenritzen unter einem lockeren Gespinst am Fraßort, an Ästen oder am Stamm. Puppenruhe ca. 20 Tage. |
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Weibchen sondern einen Sexuallockstoff aus, von dem die Männchen anlockt werden. Einen großen Einfluß auf die Entwicklung hat die Futterpflanzen-Art und -Qualität. |
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Feinde |
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Raupenfliegen (Tachinidae): Die Larven werden unter anderem durch Raupenfliegen befallen. Diese legen ihre weißen Eier auf die Körperoberfläche der Larven ab. Die aus den Eiern schlüpfenden Tachiniden-Larven bohren sich in den Wirtskörper ein und fressen ihn zu einem späteren Zeitpunkt von innen her auf. |
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Virenerkrankungen treten oft am Höhepunkt des Gradation auf. Sie können oft einen Großteil der Raupen umbringen und führen so zum Zusammen des Ausbruchs. |
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Forstliche Bedeutung |
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Hier geht es zu einer kleinen Bilder-Tour, die den Schaden nach einem Nonnenausbruch in Bayern 1890/1891 dokumentiert. |
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Prognose |
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Die Prognose kann nicht mit der, für andere Kiefernschädlinge, üblichen Probepuppensuche durchgeführt werden, da sich alle Stadien am Baum befinden. In Bayern wird zur Überwachung der Nonne deshalb die Pheromonprognose herangezogen. |
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Literatur |
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