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Ausbrüche von Lymantria dispar |
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Schon immer hat es in den Eichenwäldern Mitteleuropas Massenvermehrungen des Schwammspinners, besonders nach trockenen und warmen Jahren gegeben, doch haben sie bis zu den 90er Jahren nie größere Probleme für die Forstwirtschaft bedeutet. Diese Massenvermehrungen werden inzwischen vor allem mehr Beachtung geschenkt, da ein Kahlfraß zu einem zusätzlichen Vitalitätsverlust der Eichen führt, der seit den 80er Jahren in steigendem Maße zu beobachten ist. Es wird befürchtet, daß als Folge von Klimaveränderungen, die forstliche Bedeutung wärmeliebender Arten, wozu der Schwammspinner zu rechen ist, zunimmt. |
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Der Schwammspinner ist in den einzelnen geographischen Regionen von unterschiedlicher Bedeutung. Seine Bedeutung wächst in Mitteleuropa von West nach Ost und von Nord nach Süd.
Die Situation änderte sich in den 90er Jahren schlagartig, als die Populationsdichte des Schwammspinner auch in Mitteleuropa ganz plötzlich zunahm, weiträumige Kalamitäten waren die Ursache. Sie machten umfangreiche Bekämpfungsmaßnahmen mittels chemischer Präparate und Bacillus thuringiensis erforderlich. In Frankreich wurden 24.000 ha, in der Schweiz 2.000 ha, in Österreich 1.500 ha Wald entlaubt. Große Flächen wurden auch in Deutschland, vor allem in Süden und Südwesten (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz) befallen. 1994 waren die Raupen auf 47.000 ha., 1994 auf 80.000 ha zu beobachten. Besonders betroffen waren Regionen mit einem 'Wein-Klima'. |
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Die Ursache der plötzlichen Ausbrüche ist unklar. Es werden im wesentlichen zwei Hypothesen diskutiert:
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