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Dasychira pudibunda (L.) Streckfuß, Rotschwanz, Buchenrotschwanz, Buchenspinner ( Lepidoptera , Lymantriidae ) |
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Den Name Streckfuß hat diese Art erhalten, weil die Imagines in Ruhestellung ihre stark behaarten Vorderbeine nach vorne vorstrecken. |
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Verbreitung |
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In den Eichen- und Buchenbeständen Europas, sowie in weiten Bereichen Osteuropas und in Zentralasien. |
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Wirtspflanzen |
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Der Rotschwanz ist eine polyphage Art. Er frißt an zahlreichen Laubbäumen wie Buche, Eiche, Birke, Ulme, Hainbuche, Esche und verschiedenen Weidenarten. Bevorzugt entwickelt er sich aber an Buche. |
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Merkmale |
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Falter:Flügelspannweite 40-50 mm, graubraun mit welligen Querstreifen. Die Antennen der Männchen sind stärker gekämmt als die der Weibchen. Die Vorderbeine sind recht kräftig und dicht mit weißen Haaren besetzt. Sie werden in Ruhe charakteristisch nach vorn gestreckt. |
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Die Eier sind graublau gefärbt. |
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Die Raupen sind gelblich bis bräunlich. Hinten tragen sie auf dem Rücken 4 gelbweiße Haarbürsten, die Haare dazwischen sind tiefschwarz. Auf Segment 11 findet sich ein rötlicher Haarpinsel (Name 'Rotschwanz'). |
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Biologie |
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Generation 1-jährig - Bionomieformel: 56 - 6.10 / 10 ,5 + 56 |
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Die Falter fliegen im Mai-Juni, vorzugsweise nachts. |
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Die Eier werden in Form von scheibenförmigen Gelegen meist am Stamm bis 3 m Höhe an die Rinde von Buchen abgelegt. Die Weibchen können 100-400 Eier ablegen. |
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Die Raupen sitzen nach dem Ausschlüpfen noch einige Tage als Raupenspiegel dicht beisammen. Danach erzeugen sie zunächst Löcher in den Blättern, später fressen sie vom Rand her bogenförmige Bereiche aus den Blättern heraus (Ankerfraß). Der Fraß ist ziemlich verschwenderisch, oft fallen Blattstücke zu Boden. |
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Der Puppenkokon wird im Herbst in Bodennähe zwischen versponnen Blättern, auf Gestrüpp oder in Rindenrissen (bei Massenvermehrungen) angelegt. |
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Die Überwinterung erfolgt im Puppenstadium. |
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Bedeutung |
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An Buche kommt es häufiger zu Massenvermehrungen. Da der Larvenfraß aber erst spät im Jahr erfolgt, kommt es meist nur zu Zuwachs- und Mastverlusten und nur selten zu Ausfällen. Die Wirtsbäume ertragen selbst mehrmaligen Kahlfraß. |
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