|
Fam. Gracillariidae Blattmotten, Tütenmotten, Miniermotten ( Lepidoptera ) |
|
|
|
|
Merkmale |
|
Die kleinen bis sehr kleinen Falter (um 16 mm Flügelspannweite) besitzen auffallend lange Fühler. Sie sind durch eine typische Ruhestellung gekennzeichnet: Die Flügel sind dachartig angelegt, und der Vorderkörper ist dabei aufgerichtet. |
|
Die Raupen besitzen 3 Abdominalbeinpaare. Die minierenden Arten sind flach gebaut, mit nach vorne gestellten Mandibeln (Anpassung an das Fressen in einer Mine). |
|
Biologie |
|
Die Falter fliegen überwiegend in den Nachmittags- oder Abendstunden. Die Eiablage erfolgt, soweit bekannt, einzeln an Blätter oder junger Rinde der Wirtspflanzen. Zumindest die Junglarven sind Minierer in Blättern, seltener in junger Rinde. Junge Raupen minieren meist in der Epidermis, später bilden sie Falten-, Platzminen-, Gangplatzminen. |
|
Die Raupen der Gattung Gracillaria erzeugen Blattüten und -rollen und befressen deren Innenseite. |
|
|
Lithocolletis(=Phyllonorycter) erzeugen an den Blättern von Laubbäumen charakteristische Faltenminen. |
|
|
Die Verpuppung findet entweder in der Mine statt, oft in einem Kokon, oder in einem dichten, seidenglänzenden Gespinst am Blatt. |
|
Beispiele |
|
|
||
|
Gracillaria syringiella - Fliedermotte |
|
Last
modified: |